Yoga, Yogi, Yogini!

Yoga, Yogi, Yogini!

Geposted von leonie lepenos am

Yoga – der Begriff wird heutzutage so vielseitig genutzt! Sind das einfach ein paar sportliche Übungen? Oder eine gesamte Philosophie und Lebenseinstellung, die dahinter steckt? Darf ich als praktizierender Yogi etwa kein Fleisch mehr essen, nur noch vegane Kleidung tragen und keine Mücke mehr etwas zu Leide tun, auch wenn sie mich gerade sticht? All diese Fragen schossen mir durch den Kopf, als ich mitten im Dschungel von Indonesien auf meine Yogamatte von Stechmücken gebissen wurde, während ich die Ashtanga Primary Series versuchte zu praktizieren. Ich konnte nicht mehr, mein Herz pochte, der Schweiß tropfte nur so, meine Beine zitterten, alles schmerzte, jeder Muskel - ist das normal? Ist das nötig? Wo fängt Yoga an, wo hört es auf?

Wie einige von Euch wissen und vielleicht schon auf den sozialen Medien verfolgt haben, war ich mit MAATÏ MAATÏ Anfang des Jahres fünf Wochen lang in Indonesien, auf Lembongan und Bali, um dort eine Yogalehrerausbildung zu absolvieren. Es war intensiv. Ich habe viel gelernt und dieses Wissen möchte ich gerne mit Euch teilen. Ich bin nun zertifizierte Yogalehrerin – das hört sich toll an, doch letztendlich ist es doch auch nur ein Stück Papier mit Schrift drauf – wo es wirklich darauf an kommt, sind für mich persönlich die Erfahrungen, die Schlüsselmomente, die besonderen Erlebnisse und Erkenntnisse, die man niemandem beibringen kann und die in keinem Lehrbuch stehen. Dennoch würde ich Euch gern genau davon erzählen, denn vielleicht einige ermutigende Gedanken auch Euch und helfen einige Asanas mit anderen Augen zu sehen – bzw. eben nicht mehr zu sehen – sondern ins Spüren zu kommen.



Weg vom Wettbewerb auf der Matte, weg vom nach außen hin wirkenden Perfektionismus, egal wie schön eine Yogaübung nach außen hin aussieht – inwieweit bewegt sie dich tief in dir drinnen? Inwieweit fühlt sie sich gut und schön an? Wie geht es dir danach? Was macht sie mit deinem Geist? In der westlichen Welt, in Europa und Amerika, wurden bis vor kurzem unter dem Begriff Yoga ja sowieso oft nur die körperlichen Übungen verstanden – die Asana. Eigentlich kann jedoch jeder Weg zur Selbsterkenntnis als Yoga bezeichnet werden – Yoga bedeutet nämlich „Vereinigung“, ist eine philosophische Lehre aus geistigen und körperlichen Übungen mit dem Ziel Eins zu werden mit dem Bewusstsein. Egal, ob du die Krähe, den Kopfstand oder sonst etwas drehen kannst! Ursprünglich war Yoga ein rein spiritueller Weg, der vor allem die Suche nach Erleuchtung durch Meditation zum Ziel hatte. Die Asanas entstanden erst im Laufe der Zeit, sie sollten lediglich auf das Meditieren vorbereitet werden – ihr vorrangiges Ziel war es, den Körper so zu stärken und zu mobilisieren, dass man möglichst beschwerdefrei über einen längeren Zeitraum im Meditationssitz verweilen kann. Ich selbst liebe es zum Beispiel auch erst die Sonnengrüße zu praktizieren und dann zu meditieren – auch, da mein Geist nach den Asanas beruhigt ist und mein Kopf frei ist zum meditieren.

Und nun: Ommmmm

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